Akademie für Weltkultur
 


Verlag und Publikationen



Der Verlag Edition Areopag – im Adressbuch für den Deutschsprachigen Buchhandel unter Freundeskreis der Akademie für Weltkultur e. V. geführt – befindet sich am gleichen Ort.


Im Verlag der EDITION AREOPAG erschien:


Weltkultur - Begegnung der Völker, Gemeinschaft der Menschen - Auf dem Wege zur Weltgesellschaft. Zum 30-jährigen Bestehen der Akademie für Weltkultur, hg. Gottfried Edel, 1997, 298 Seiten, 21,40 €.
Die Akademie für Weltkultur hat schon früh "Weltkultur" als Begegnungsfeld der bestehenden Kulturen in der Welt und als Regelung des interkulturellen Umgangs definiert, als welthorizontige Gemeinschaft der Völker und revolutionäre Humanität der Erdenbürger. Weil sich längst - unter Flaggen der "Globalisierung" und im Schatten eines Zukunftsszenarios vom "Kampf der Kulturen" auch die Bankrotteure der Weltgemeinschaft und die Verächter der Menschheitskulturen auf den Weg gemacht haben, ist das Buch auch eine Kampfansage.


Gottfried Edel: Menschwerdung - Die Entwicklung menschlicher Grundwerte in der Stufenfolge der Lebensalter, 2006, 38 Seiten, 5,80 €.
Soll der Mensch in den - zunehmend diskutierten - "Werten" einen Zusammenhang mit seiner Daseinswirklichkeit erkennen, müssen sie als Inhalte menschlicher Lebenserfahrung verstanden werden, nicht als Setzungen der bloßen Vernunft, auch keineswegs allein als Leitlinien des moralischen Willens. Der Begriff der "Werte", lange Zeit vor allem ökonomisch oder sozialethisch spezialisiert, entfaltet seine Kraft als Lebensimpuls ja nur dann, wenn er - in der Abfolge der Entwicklungsstufen zwischen Geburt und Tod - zum Ausdruck eines je besonderen Lebensgefühls, seiner typischen Gründe und Möglichkeiten, wird. Der damit gekennzeichnete Versuch, der in dieser Schrift unternommen werden soll, beschreitet im Verhältnis zum Wertdenken seit Platon, Kant und Scheler bewusst eigene und - in der Herleitung der Werte aus der Lebenswirklichkeit - notwendigerweise auch "neue" Wege.


Gottfried Edel: Vierzig Jahre Akademie für Weltkultur, 1967 - 2007. Werkstatt des Denkens - Lehrhaus des Lebens - Ort des Begegnens, 2008, 496 Seiten, 24,80 €, ISBN 978-3-931456-02-3.
Die Akademie für Weltkultur wurde 1967 in Mainz ins Leben gerufen und gehört zu den frühesten Foren interkultureller Begegnung und Bildung und der Vermittlung neuer Impulse in Wissenschaft und Gesellschaft. Im 40. Jahr ihres Bestehens gibt die Akademie, vertreten durch ihren Gründer und Vorsitzenden Gottfried Edel, jetzt in einem fast 500 Seiten starken Band Rechenschaft von der bisherigen Arbeit und den weiteren Zielen. Entstanden ist die Dokumentation einer eigenständigen, ursprünglichen und vielseitigen Tätigkeit, die - dank des offenen und gut gegliederten Systems ihrer Teile - jahrzehntelang und höchst effizient ein dreifältiges Programm "bedient" hat: Verständigung unter den Völkern, Persönlichkeits- und Urteilsbildung in neuen Horizonten und Grundlegung, Fortentwicklung und Zusammenarbeit der Wissenschaften, Medien und Künste.


Gottfried Edel: Trinität - Grundbau der Weltwirklichkeit. Zur Revision des christlichen Gottesbildes, [Umbau des Denkens, Band I] 2010, 162 Seiten, 18,80 €, ISBN 978-3-931456-03-0.
Fernab der Dogmenkämpfe zwischen kirchlicher Trinitätslehre und ihren häretischen Deformationen bringt der Entwurf als neuen Gesichtspunkt die Betrachtung des göttlichen Sohnes und des Gottesgeistes als gleichrangiger, jedoch unterschiedlich gearteter Epiphanien des einen Gottes. In ihrer "zweifaltigen Einheit" manifestiert sich das zweisame Wesen Gottes als "Gott-Vater" und "Gott der All-Eine". Im Gegensatz zur jetzt vorherrschenden und interkonfessionell vertretenen "sozialen" Auffassung der göttlichen Dreifaltigkeit wird auf dem eingeschlagenen Weg einerseits die (monotheistische) Einzigkeit Gottes sichtbar, andererseits - im Zusammenwirken der beiden göttlichen Erscheinungsweisen - das (physikalische) Geheimnis der Schöpfung und der (anthropologische) Grund des Heils. Durch den wiedergewonnenen Blick auf die Einheit und Einzigkeit Gottes auf der einen Seite und die Wahrnehmung seines zweisamen Wesens als 'Gott-Vater' und 'Gott der All-Eine' auf der anderen eröffnet die hier unternommene "Revision des christlichen Gottesbildes" dem Dialog zwischen den christlichen Kirchen und den anderen Religionen in der Welt neue Horizonte.


Gottfried Edel: Jesus - Eckstein einer konsequenten Gott-Vorstellung, 2016, 32 Seiten, EUR 6,80, ISBN 978-3-931456-04-7
Nicht vornehmlich die (unterschiedlich überlieferte) Lehre, auch nicht das (vielfältig missdeutete) Vorbild Jesu wird den Stoff der vorzustellenden „konsequenten Theologie“ ausmachen, vielmehr seine „Gestalt“, die der Ausdruck seines Wesens, das heißt seines Verhältnisses zum „Vater“ und zum „Weltgeist“ ist. Entsprechend wird der „Mensch des Reiches“ sich nicht allein aus dem Hören des Wortes und dem Gehorsam gegenüber sanktifizierten Zeichen aufbauen, vielmehr zutiefst aus dem Anteilhaben an diesem zweigesichtigen göttlichen Wesen, das entsprechend auch die zweiförmige Bauart seiner Psychosomatik ausmacht. Es ist die Aufdeckung dieses Zusammenhangs zwischen dem synusischen, „zweiwesentlichen“ Wesen der Gottheit und der komplementären, aus zwei Grundprinzipien sich bildenden Bauform des Menschen, die, wie sich zeigen soll, die verloren gegangene Unmittelbarkeit des anfänglichen Gottbewusstseins und eben damit die ursprüngliche Dynamik der Jesusreligion wieder herzustellen bestimmt ist.


Gottfried Edel: Orthosomatik - Aufbau des Lebens - Zur Bildung und Ganzwerdung des Menschen, [Umbau des Denkens, Band III] 2019, 209 Seiten, EUR 24,00, ISBN 978-3-931456-04-7
Weil die Orthosomatik das Menschenleben nicht zuletzt hinsichtlich seiner mehr oder weniger bekannten, vielartigen Gefährdungen in Betracht zieht, ist sie notwendigerweise „fundamentale Anthropologie“, schließt ihr Konzept den Ursprung des Menschen und seine letzten Bestimmungen ein. Die dazu nötigen, teilweise fremdartig anmutenden Erkenntniswege, die der Autor seine Leser führt, werden anstrengender, gewiss aber zuverlässiger sein als jene astrospekulativen Voraussagen, aufgrund deren der Menschheit empfohlen wird, „spätestens in ein paar hundert Jahren“ die (dann ruinöse) Erde zu verlassen und ihr Wohngebiet auf einem anderen Planeten (oder seinen Monden) einzurichten.


Gottfried Edel: Jesus - Fremdling zwischen Orient und Okzident, 2019, 34 Seiten, EUR 6,80, ISBN 978-3-931456-04-7
Als Jesus – spätestens bei seiner Taufe im Jordan – Gott in letzter Klarheit und mit eigenster Bedeutung als seinen „Vater“ erkannte, fand er sich – unvermittelt und mit alles verändernden Folgen für sein Leben, Wirken und Sterben – außerhalb der allgemeinen Religionskultur. Den „persönlichen“ Gott, auch als Vaterfigur, gab es, selbst außerhalb der abrahamischen Religionen, schon längst. Die Intensität jedoch der hier sich ereignenden identitären Gotterfassung – „ich und der Vater sind eins“ – war absolut neu und im Verhältnis zu bis dahin bekannten Formen der Gott-Erfahrung einmalig außergewöhnlich. Es ist die Exklusivität dieser alles bestimmenden, alle anderen Seiten möglicher Gottesbeziehung in Schatten stellenden Einsheit mit Gott als dem Vater, die das Gottesbild (und den Kern der Verkündigung) Jesu aus allem heraushebt. In eben dieser Exklusivität aber gründet, nimmt man die Gottesbilder der übrigen Religionskultur vergleichend in Betracht, auch die spezifische (unilaterale) Begrenztheit der Gottvorstellung in der Heilsbotschaft Jesu.


Gottfried Edel: Jesus – Gegenbild des göttlichen Geistes, 2021, 29 Seiten, EUR 6,80, ISBN 978-3-931456-05-4
Weil Gott dem Menschen und in der Welt allein in der Gestalt des „Sohnes“ und in den Wirkungen des „Geistes“ (den sein Doppelwesen repräsentierenden „Händen“ Gottes) „zu fassen“ ist, hängt alles, als in Ergosymbolen der Religion, von den Bestimmungen beider, des „Sohnes“ als logos (Liebe) und des „Geistes“ als sophia (Weisheit), und ihrem wechselseitigen, „gegenbildlichen“ Verhältnis ab. Gegenbildlich klärt sich die Bedeutung der einen Gotterscheinung (Epiphanie) gegenüber der anderen.


Gottfried Edel: Leben lernen – Grundbau einer neuen Anthropologie – Orthosomatik, 2022, 39 Seiten, EUR 6,80, ISBN 978-3-931456-06-1
Wenn das Leben uns nicht nur unter Gesichtspunkten von Bedürfnis und Beschwernis, vielmehr auch im Blick auf seinen Sinn und sein mögliches Ziel zu denken gibt, tritt unbedingt die Frage nach dem (zureichenden) Grund, das ist: dem Bezug zum Absoluten ins Zentrum. Als einfacher Begriff ist das Absolute unserem Erkennen ein Nichts und ohne Bedeutung für die Welt und das Leben. So wie in seiner Singularität ein vermuteter „Urknall“, so bliebe ein monistischer Gott allein. Als Einheit von zwei unterschiedlichen Seiten nur, zweiheitlich, in den Prinzipien Identität („Gewissheit“) und Infinität („Wirklichkeit“) zusammenwirkend, gibt das Absolute sein Wesen „synusisch“ und alles begründend zu erkennen. Dementsprechend wird sein Wirken im Zugleich von klar zu erfahrendem Anruf – „logos“ als theotische Evidenz (Johannes) – und unwillkürlich widerfahrendem Geschick – „logos“ als kosmische Realität (Stoa) – auch zum Terrain der Menschwerdung des Menschen.


Gottfried Edel: Ewiges Leben – Abschluss und Ausblick einer neuen Metaphysik, 2022, 25 Seiten, EUR 6,80, ISBN 978-3-931456-07-8
Die Einheit von Augenblick und Ewigkeit macht das Kontinuum aus, das Diesseits und Jenseits miteinander verbindet. Die Macht des Augenblicks ist die in ihm wirksame Ewigkeit, und der Zugang zur Ewigkeit ist – einzig! – der bewusste Augenblick, sein Ursprung ist nicht die Teilbarkeit der verlaufenden Zeit, sondern der Anruf des Ewigen selbst, das unmittelbare Jetzt der Gottheit. Die Dauer des göttlichen Jetzt in der Zeit ist die Widerlegung des Nichts und generiert in der Tiefe des Raumes die Welt. Die Grundlegung der Welt ist der schöpferische Moment (kairós), in dem aus dem Ruf des Ewigen „ich bin der ich bin“ der zeitliche Aufruf „es werde!“ wird – und mit dem universischen Aufruf „es werde“ der individische Anruf „sei der du bist!“.


Gottfried Edel: Scienza Nuova – Neubau der Wissenschaft – Zur Grundlegung und Einheit der Physik, [Umbau des Denkens, Band II] 2024, 269 Seiten, EUR 28,00, ISBN 978-3-931456-08-5
Phänomenisch kommt die Welt im Instrumentarium der Superteleskope der Atakamawüste (Alma), der Megabeschleuniger am Genfer See (Cern) zum Vorschein; substantialisch aber zeigt sie sich in der Fundamentalität einer noch einzuführenden neuen Metaphysik, die nicht idealisch konstruiert, vielmehr – protophysikalisch vermittelt – mit der Physik selbst realistisch „kompatiert“ ist.


Bestellung der Publikationen bei: EDITION AREOPAG, Dr. Susanne Edel, Postfach 1867, 55008 Mainz bzw. online bei: SuEdel@t-online.de